Einmal ins Zillertal und zurück..

Abschlussfahrt der 10b

Vom 29.01. bis zum 6.02. fuhr die 10b zusammen mit Klasenlehrer Avedis Pektopalyan und Sportlehrer Thomas Koppers zur Abschlussfahrt ins österreichische Zillertal im Bundesland Tirol. Um circa 20:45 Uhr ging die Fahrt los. Unterwegs wurde eine weitere Schulklasse aus Dortmund aufgenommen die aber in einer anderen Pension untergebracht war. Erreicht wurde die Unterkunft in Kaltenbach am frühen Samstag um kurz vor sechs Uhr. Dann ging es sofort zum Frühstück. Das Frühstück, das über die ganze Woche etwa gleich war, enthielt Brötchen , Wurst und Käse und dazu extra Gemüse, Cerealien und zum Trinken Säfte, Kaffee und Kakao. Nach dem Frühstück wurde im Wintergarten über den weiteren Ablauf des Tages gesprochen und danach ging es zum Skiverleih. Dort wurden wir und die Begleiter mit Skiern, Schuhen und Schutzhelmen ausgerüstet. Nachdem alles im Skikeller verstaut war, ging es zu den Zimmern. Diese waren unterschiedlich groß und es wurde nach Mädchen und Jungen getrennt. Die Mädchen hatten zwei 5er Zimmer und die Jungs ein 3er, zwei 4er und ein 5er Zimmer. Dort oder auch draußen wurde die Zeit bis zum Mittagessen verbracht, bei dem ein „leckerer“ Gemüsetopf serviert wurde, mit dem einige von uns sich allerdings nicht so recht anfreunden konnten… Danach durften wir den Ort erkunden. Einige hatten bereits ein MC Donald-Restaurant ausfindig gemacht J . Einige mutige Schüler besuchten abends die Bergkapelle, die leuchtend am Hang zu sehen war. Dort gab es eine kleine Geschichte, drei Grabsteine und ein rot leuchtende Puppe. Wirklich gruselig! Das wurde selbstverständlich erzählt, sodass mehrere sie später dann auch noch besucht haben. Nach der Dorferkundung zeigte Herr Koppers den Schülern noch, wie man die Skischuhe anzieht und wie man sie am Ski fixiert. Dann gab es Abendessen. Zum Abendessen gab es immer eine Suppe, eine Hauptspeise und an manchen Tagen sogar Nachtisch. grundsätzlich war das Essen okay. Immer um 22 Uhr mussten wir auf unsere Zimmer gehen. Um 7 Uhr war die Nacht dann schon wieder zu Ende. Herr Pektopalyan ließ es sich nicht nehmen, uns mit einen nervigen Guten-Morgen-Lied namens „Guten Morgen Sonnenschein“zu wecken, das er per YouTube abspielte. Am Sonntag sollte es dann endlich hoch in die Berge gehen, zum ersten Schneetest. Nach dem Frühstück konnten wir zum ersten Mal unsere anderen Begleiter und Skilehrer sehen, die mit dem Auto nachgekommen waren. Das waren Ute, die Freundin von Herrn Pektopalyan und sein Freund Stefan. Dieter, ein weiterer Freund kam erst noch am Nachmittag dazu. Unsere Klasse ging mit der Skiausrüstung Richtung Bushaltestelle und fuhr mit dem Skibus 25 Minuten bis zur Talstation. Mit der Gondel ging es dann zur 1700 Meter hohen Bergstation. Manche hatten während der circa 10 Minütigen Gondelfahrt tatsächlich mit ihrer Höhenangst zu kämpfen. Oben wurden wir dann je nach fahrtechnischem Leistungsstand in Gruppen eingeteilt. Das Wetter war an diesem Tag nicht besonders schön. Es war wolkig, teils sogar nebelig, aber für die zumeist ersten Fahrversuche nicht sonderlich schlimm. Die Anfänger lernten erst die Grundbewegung lernen. Das heißt, vor allem wie man bremst und lenken kann. Nach einigen Metern auf der Piste merkten die meisten, dass beides zunächst gar nicht so einfach ist. So mussten einige die „Pobremse“ benutzen, indem sie sich aufs Hinterteil setzen. Diese „Anfängerbremse“, macht allerdings sehr nass. Nach einiger Zeit wurden die ersten zwar mutiger, aber es gab auch schon die ersten Stürze. Für Zuschauer waren diese bestimmt lustig - im Gegensatz zu den Beteiligten. Ein Mädchen sagte, dass ihr das Fahren Spaß macht, aber bei einem Sturz der Spaß dann auch schnell vorbei sei. Natürlich gab es welche, denen es nichts ausmachte, immer wieder mehr oder weniger unsanft im Schnee zu landen. Es gab auch einige Vorfälle: Ein Schüler z.B. wäre beinahe einen steilen Abhang in einen See hinabgefahren und ein Betreuer und eine Schülerin haben an einem anderen Tag wo es sehr nebelig war, ein bisschen die Orientierung verloren und nicht gut nach unten gefunden. Diejenigen, die sich leicht verletzt hatten oder denen es zu kalt wurde, durften schon vorzeitig ins Bergrestaurant gehen, wo es dann mittags im ziemlich überfüllten Gebäude für alle Mittagessen gab. Mit unseren Essensgutscheinen durften wir uns entweder das Tagesmenü oder Pommes besorgen. Getränke mussten allerdings extra bezahlt werden. Gegen 15.30 Uhr ging es wieder runter zur Talstation und meistens ging es auch direkt mit dem Skibus zurück zur Pension. An zwei Tagen haben wir vorher noch in einer Gaststätte „Après-Ski“ gemacht. In der Pension gab es dann regelmäßig den Kampf um die Duschen, denn es gab nur jeweils eine für die Mädchen und eine für die Jungen. Irgendwie konnte man sich dann doch einigen und alle kamen „frisch“ zum Abendessen. An manchen Abenden war noch Programm angesagt. Am Sonntag z.B. haben die meisten Jungs gemeinsam mit den Betreuern das Handball-EM-Finale Deutschland gegen Spanien geguckt und klar, dass sich alle gefreut haben, als das deutsche Team als Sieger vom Platz ging. Am vorletzten Abend gab es ein Nacht-Rodeln. Es wurde mit Schlitten, Müllsäcken und Po gerodelt. Es hat allen viel Spaß gemacht. Leider ging aber auch der von der Pension geliehene Schlitten dabei kaputt und die beteiligten Schüler mussten die Reparatur für bezahlen. Karneval wurde am letzten Tag gefeiert - mit einem Quiz und einigen Partyspielen. Das Quiz ging rund um das Zillertal und über das Erlebte. Als Partyspiele gab es die „Reise um Jerusalem“, „Lieder vervollständigen“ und Lieder nachsummen und dann erraten. Jeder durfte auch ein spezielles Getränk haben. So ging die sportliche Woche schon ihrem Ende entgegen. Die meisten von uns fanden die Fahrt übrigens top, trotz mancher Schmerzen. Wie das immer so ist, kann man es eben nicht allen recht mache, die dann sagten, dass sie wohl nie wieder Skifahren werden. Am Samstagmorgen ging es mit einen Doppeldeckerbus wieder zurück nach Essen. Auch diesmal fuhr eine andere Schulklasse mit. Gegen Abend waren wir wieder zurück an der Schule. Und hatten ein langes Karnevalswochenende zum Ausschlafen vor uns.

Ein Bericht von Dennis Quint (10b)

 

 

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